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Schildkrötenprojekt auf Bali

Living the Dream Life

Warum ein Praktikum auf Bali?

Mein Aufenthalt auf Bali war einmalig. Nach dem Abitur wollten eine Freundin und ich Spaß mit sozialem Engagement verbinden. Wir wollten eine neue Kultur kennenlernen und weit von zuhause weg sein. Im Internet stießen wir auf Studentsgoabroad.com. Die Auswahl an verschiedenen tollen Reisezielen und die vergleichsweise niedrigen Preise überzeugten uns und so bewarben wir uns für das Turtle Conservation Projekt in Bali. Die Vermittlung ging schnell und unsere Fragen wurden schnell und zuverlässig beantwortet. So war die Freude groß, als der 8. Juli endlich da war und wir Bali erreichten!

Unser neues Zuhause

Die ersten Tage waren natürlich ungewohnt, denn wir waren in einem eher einfachen Viertel, wo wir die einzigen Touristen waren. Im Nachhinein stellte sich dies allerdings als eines der günstigsten Umstände heraus, da die Einheimischen sehr freundlich und total neugierig auf europäischen Besuch waren. Nirgendwo lernt man das ursprüngliche Bali so gut kennen wie an solchen Orten, außerhalb der gut zu erreichenden Touristen Zentren.

Unser Bungalow war einfach eingerichtet gemessen an europäischen Standards, daran gewöhnt man sich aber sehr schnell. Die ersten Tage verbrachten wir also in unserem Dörfchen, wo wir das asiatische Essen ausprobierten (Mi Goreng – sehr lecker!) und uns orientierten. Schnell bekamen wir auch unseren Roller, der dort unentbehrlich ist. Nachdem man sich einmal überwunden hatte, auf Balis Straßen im Linksverkehr zu fahren, kommt man schnell in die umliegenden Orte und bekommt mehr und mehr Spaß daran!

Unsere Aufgaben im Turtle Conservation Center

Die Aufgaben, die wir bekamen waren recht simpel und wenig zeitaufwändig. Als wir dort waren, gab es außer uns noch fünf andere Freiwillige und jeder von uns bekam zwei Wochentage zugeteilt, an denen man immer zu zweit arbeitete. Meist waren wir von 8 bis 12/13 Uhr dort und haben zuallererst die Becken der Schildkröten sauber gemacht. Oft kamen Touristen vorbei und schauten sich die Tiere an. Nach kurzer Zeit kennt man die wichtigsten Daten und kann sich vorallem um die europäischen oder australischen Besucher kümmern und sie herumführen. Das macht sehr viel Spaß, da die meisten sehr interessiert an unserer Arbeit sind. Manchmal hatten wir auch Glück und waren dabei, wenn Babyschildkröten geschlüpft sind. Einmal haben wir sogar eigenhändig welche ausgegraben. Das war supersüß! An einem Tag holten wir gemeinsam mit den anderen Mitarbeitern viele Tiere aus dem Norden der Insel ab und brachten sie sicher in unsere Aufzuchtsstation. Die Arbeit war schon teilweise anstrengend, aber die Atmosphäre war immer entspannt und die Gastfreundlichkeit und Herzlichkeit der Menschen einfach unglaublich. Die kurzen Arbeitszeiten, die Mobilität durch den Roller und die niedrigen Preise auf Bali erlaubten es uns, viel zu sehen und zu unternehmen.

Freizeitaktivitäten auf Bali

Glücklicherweise freundeten wir uns schnell mit einer netten Balinesin an, die wir im Wassersportcenter kennenlernten. Sie nahm es sich zur Aufgabe uns möglichst viel zu zeigen. So zeigte sie uns die schönsten Strände und einen Affenwald. Zu zweit unternahmen wir auch viele Touren, wie beispielsweise zu den Gili Islands. Diese sind definitiv einen Besuch wert, da es dort tolle Strände und (außer in der Ramadan Zeit) tolle Partys gibt! Ein Wochenende verbrachten wir in Ubud, das spirituelle Zentrum Balis. Dort kauften wir viele Souvenirs auf den Markt, buchten eine Yoga Stunde und gingen ins Spa! Auch eine Tagestour buchten wir und sahen viele bekannte Tempel, eine Kaffeeplantage und eine Silberschmiederei, wo man tollen Schmuck kaufen konnte. Weitere Highlights, die man sich auf keinen Fall entgehen lassen sollte, waren für uns: Sonnenuntergang am Tanah Lot Tempel, Essen im Restaurant Massimo (Sanur), Feiern gehen in Kuta, Schnorcheln auf den Gilis, Strand in Nusa Dua, Reisterassen anschauen und natürlich Roller fahren! Wir haben die Bevölkerung immer großzügig und gastfreundlich erlebt, was vorallem daran lag, dass wir dort arbeiteten und nicht zu den Touristen gehörten, die den ganzen Tag im Hotel sitzen und sich nicht an die kulturellen Regeln halten. Sie rechnen einem das soziale Engagement hoch an und geben dafür einiges zurück.

Unser Fazit

Die Nähe zu den Einheimischen, das Gefühl etwas Gutes bewirkt zu haben und die vielen tollen Ausflüge haben unseren Aufenthalt einmalig gemacht und wir sind überglücklich uns für dieses Projekt und vorallem Bali entschieden zu haben.

Man kann es nur jedem empfehlen, der Lust hat eine fremde Kultur kennenzulernen und Spaß mit sozialem Engagement zu verbinden!